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Eine Haustierhaltung sollte im Vorfeld immer reiflich durchdacht sein

Egal welches Haustier wir uns anschaffen möchten. Zuerst kommt die Frage welches Tier wir bevorzugen würden und als zweites, kann es überhaupt artgerecht gehalten und umsorgt werden? Denn ein Tier benötigt immer Pflege und Aufmerksamkeit und je nachdem um welches Tier es sich dabei handelt, auch intensive Beschäftigung. Tag für Tag und mehrere Stunden. Auch sollte man berücksichtigen, wie viele Stunden man Zeit hat, um sich mit dem Tier auseinanderzusetzen. Denn für Berufstätige kann die Haltung eines Haustiers zur größten Herausforderung werden und eine Qual fürs Tier selbst. Besser ist also immer die Devise, sich reiflich  im Vorfeld Gedanken darüber machen, welches Tier tatsächlich geeignet ist. Und dass man dem Tier auch bezüglich seiner Anforderungen gerecht werden kann

Hund, Katze, Maus?

Die Größe eines Tieres kann bei der Haltung ebenso entscheidend sein, wie auch der Charakter und die jeweiligen Eingenschaften. Hat man eine Mietwohnung im vierten Stock ohne Aufzug, ist die Haltung eines großen Hundes eher fraglich. Denn besonders das Treppenstiegen ist sehr unnatürlich für die Rückenkonstruktion des Hundes. Schäden in der gesamten Wirbelsäule und auch der Hinterbeine sind demnach vorprogrammiert, wenn man bedenkt, dass diese Hund tagtäglich mehrere Male die Treppen rauf und wider runter muss. Eine Katze wäre in diesem Fall nicht verkehrt, wobei man da auch widerum sagen muss, dass Katzen gerne draußen im Freien herumstöbern wollen. Hier ist ein Garten oder zumindest eine Möglichkeit, dass das Tier raus kann, sehr wichtig. Die richtige Haustierhaltung sollte auf jeden Fall sorgsam überdacht und ausgewählt werden, bevor ein neuer Gast ins Haus kommt, der für eine sehr lange Zeit ein ständiger Begleiter sein wird. Artgerechte Haltung muss immer bei jeder Art und Wahl des Haustieres vorrangig behandelt werden, damit sich das jeweilige Tier auch wohl fühlen kann. Katzen sind zum Teil Einzelgänger, wollen aber auch mit Partner die Wohnung oder das Haus beziehen. Sie sind gerne draußen und wollen auf Erkundungstour gehen. Wenn es eben möglich ist, sollten Katzen zu zweit gehalten werden, wenn man berufstätig ist und die Möglichkeit haben, Freigang genießen zu dürfen. Bei Kleintieren wie Rennmäusen, Meerschweinchen und Kaninchen beispielsweise, sollte man bei der jeweiligen Haltung ebenfalls überlegen, ob nicht ein Freigehege für sie ein kleines Paradies unter freiem Himmel werden kann. Mit ein wenig Gestaltung und Know-how kann man den Kleintieren je nach ihren Bedürfnissen und Lebensgewohnheiten eine richtig schöne Oase errichten.  

Exoten nur bedingt ins Haus bringen

Wer sich beispielsweise für Vogelspinnen interessiert, oder für Skorpione und Echsen oder Schlangen, sollte sich im Vorfeld vor der Anschaffung sorgfältig die Haltungsbedingungen und Lebensräume und Gewohnheiten der Tiere anschauen und sie studieren. Denn die Haltung von Exoten bedarf einer außerordentlichen Sorgfaltspflicht, Haltung und Fürsorge betreffend. Denn Vogelspinnen benötigen wie auch bestimmte und verschiedene Echsenarten ein ganz bestimmtes Raumklima. Wird dieses anhand von Temperaturreglern nicht eingehalten, kann es zu schwerwiegenden Krankheiten und sogar zum Tod des Tieres führen, denn schnell sind diese unterkühlt und auch dehydriert. Vogelspinnen brauchen zwar nicht sehr viel Auslauf und Größe des Terrariums, doch sie sollten dennoch die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen und sich auch ein neues Netz oder den neuen Unterschlupf ausbauen können. Des Weiteren sollten sie ebenfalls immer wieder befeuchtete Terrarien vorfinden können, damit die Luftfeuchtigkeit innerhalb des Gehäuses erhalten bleibt. Dies gilt auch bei der Haltung unterschiedlicher Schlangenarten. Wobei man hier darauf achten sollte, dass die Tiere tatsächlich artgerecht gehalten werden können und der Größe entsprechende Terrarien angeschafft werden müssen. Generell sind Schlangen nicht wirklich geeignete Haustiere. Das Gleiche gilt auch für Skorpione und Co. Denn die Haltung erweist sich als wesentlich schwieriger und aufwändiger, als die der Kaninchen und Meerschweinchen beispielsweise. Diese Tiere sind besonders gut zu halten, wenn sie in Gruppen in großzügig geschnitten Unterkünften und Behausungen leben. Auch der Freigang in gesicherten Gehegen genießen diese Tiere sehr und lieben es auch in geschützten Außengehegen das erste, frische Gras fressen zu dürfen. Deratige Dinge sollte auf jeden Fall in die Überlegungen im Bazug auf das Haustier einfließen.

Vogelhaltung

Wellensittiche und auch Kanarienvögel sind wohl die am meisten vorkommenden Vögel in Haushalten. Sie sind gesellige Tiere, können relativ alt werden und erfreuen Halter immer wieder aufs Neue durch ihre quirlige und lustige Art. Allerdings muss und sollte man hierbei niemals vergessen, dass diese Tiere ausschließlich in Paarhaltung und darüber hinaus gehalten werden sollte, denn dies sind Schwarmtiere, die in großen Schwärmen mit Ihresgleichen losziehen und weite Strecken fliegen und zurücklegen. Da ist Einzelhaltung eine Qual für diese Tiere und auch, das sie das Sprechen erlernen können muss nicht zwangsläufig mit Einzelhaltung einhergehen. Dies gelingt mit viel Ruhe und Hingabe auch durchaus in Paarhaltungen.

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